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COVID-19
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COVID-19 (Akronym von englisch coronavirus disease 2019, deutsch Coronavirus-Krankheit-2019, umgangssprachlich Corona oder Covid),cite-ref-1[1]cite-ref-2[2] ist eine Infektionskrankheit, die durch eine Infektion mit dem Betacoronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Symptome sind typischerweise Àhnlich zu anderen Atemwegsinfektionen: Husten, Schnupfen, Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber.cite-ref-11-3-0[3] In schwereren FÀllen kann es zu Luftnot kommen, auch kann der Magen-Darm-Trakt, das Herz-Kreislauf-System, die Haut oder das Nervensystem betroffen sein.cite-ref-8-4-0[4]
Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion sowie durch das Einatmen von Bioaerosolen, insbesondere bei lĂ€ngerer Aufenthaltsdauer in geschlossenen und ungenĂŒgend gelĂŒfteten RĂ€umen und hinreichender Konzentration der Viren. Die Inkubationszeit von SARS-CoV-2 betrĂ€gt zwischen 1 und 12 Tage, wobei sie im Mittel bei drei Tagen liegt. Eine Ăbertragung ist auch möglich, ohne dass eine infizierte Person Krankheitssymptome hat.cite-ref-8-4-1[4]
Wenn die Beschwerden lÀnger als vier Wochen anhalten, neu oder wiederkehrend auftreten, spricht man von Long Covid. HÀlt dieser Zustand lÀnger als zwölf Wochen an, wird dies als Post-Covid-Syndrom bezeichnet.cite-ref-6-5-0[5]
Das Virus wurde erstmals im Dezember 2019 in Wuhan (Volksrepublik China) beschrieben. Am 20. Januar 2020 gab die chinesische Gesundheitskommission bekannt, dass eine Mensch-zu-Mensch-Ăbertragung möglich sei.cite-ref-phillips-nature-20200121-6-0[6]cite-ref-cheng-infection-20200218-7-0[7] Das Virus verbreitete sich 2020 weltweit und ist Ursache der COVID-19-Pandemie, die 2023 endete. Seitdem ist die Krankheit weltweit endemisch.cite-ref-8-4-2[4] In einigen LĂ€ndern ist sie weiterhin meldepflichtig.
Contents
âą Bezeichnung
âą Ăbertragungsweg
âą Diagnostik
âą Therapie
âą Vorbeugung
âą Hygiene
âą Meldepflicht
âą ICD-Einordnung
âą Berufskrankheit
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Bezeichnung
Die WHO legte am 11. Februar 2020 das Akronym »COVID-19« als offizielle Bezeichnung fest. Es stammt aus dem Englischen: CO fĂŒr Corona, VI fĂŒr Virus, D fĂŒr Disease (Krankheit) und 19 fĂŒr das Jahr der Erstbeschreibung 2019.
Ăbertragungsweg
Ursache der Erkrankung ist das Betacoronavirus SARS-CoV-2, das erstmals im Januar 2020 aufgrund von Isolaten aus Pneumoniepatienten identifiziert wurde.cite-ref-8[8] Das Virus wurde bisher im Sekret des Nasen- und Rachenraumes, im Sputum, im Stuhl, der TrĂ€nenflĂŒssigkeit, im Blut, in Aerosolen und auf OberflĂ€chen nachgewiesen.cite-ref-rki-steckbrief-9-0[9]cite-ref-chan-lancet-20200124-10-0[10]cite-ref-holshue-nejm-20200124-11-0[11]cite-ref-12[12]
Inkubationszeit und InfektiositÀt
Die Inkubationszeit (also der Zeitraum zwischen Ansteckung und Beginn der Erkrankung) liegt im Mittel bei drei Tagen, wenigstens bei einem, höchstens bei zwölf Tagen. Die gröĂte Ansteckungsgefahr geht von Infizierten kurz vor Symptombeginn bis fĂŒnf Tage nach den ersten Symptomen aus. Virusbestandteile können typischerweise bis etwa elf Tage nach den ersten Symptomen nachgewiesen werden, bei schwer erkrankten Patienten oder bei unterdrĂŒcktem Immunsystem auch deutlich lĂ€nger. Auch symptomfrei Infizierte können infektiös sein.cite-ref-6-5-1[5]
Aerosol- und Tröpfcheninfektion
Es wird angenommen, dass sich das Virus wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen hauptsĂ€chlich durch virushaltige Partikel verbreitet. Diese werden von Infizierten beim Atmen, Husten, Niesen und Sprechen freigesetzt und dann von gesunden Personen als Aerosole oder Tröpfchen aufgenommen. AbhĂ€ngig von ihrer GröĂe und Dichte können sie dort sehr lange in der Luft verbleiben. Das Risiko fĂŒr eine Ăbertragung ist in kleinen, schlecht gelĂŒfteten RĂ€umen wesentlich höher als im Freien.cite-ref-rki-steckbrief-9-1[9]
In klimatisierten InnenrĂ€umen, z. B. in KrankenhĂ€usern, können Tröpfchen im GröĂenbereich von 5 bis 40 ÎŒm â bedingt durch eine Verteilung mit Luftströmungen, die durch Klimaanlagen verursacht werden â ganz besonders gut Krankheitserreger ĂŒbertragen.cite-ref-13[13]
Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt. Allerdings können Tröpfcheninfektionen auftreten, insbesondere in Menschenansammlungen, wenn MindestabstÀnde nicht eingehalten oder keine Masken getragen werden.cite-ref-positionspapier-aerosolforschung-14-0[14]
KontaktĂŒbertragung
Laboruntersuchungen an SARS-CoV-2 zeigten 2020, dass das Virus auf einigen OberflĂ€chen bis zu einigen Tagen infektiös bleiben kann. Die prinzipielle Möglichkeit einer Ăbertragung wurde inzwischen (2022) dahingehend bewertet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kontaktinfektion etwa 1000-mal geringer ist als durch Aerosole und Tröpfcheninfektion. Damit sind KontaktĂŒbertragungen fĂŒr das Infektionsgeschehen von COVID-19 bedeutungslos.cite-ref-surface2022-15-0[15]
Schwangerschaft und Stillen
In seltenen FĂ€llen kann Covid-19 wĂ€hrend der Schwangerschaft oder Geburt ĂŒbertragen werden. Der SĂ€ugling sollte auch bei einer Infektion der Mutter wie gewohnt gestillt werden, wenn sie sich nicht zu krank fĂŒhlt.cite-ref-16[16]
Klinische Symptome
Nach einer Inkubationszeit von im Mittel 3 Tagen (möglicher Bereich 1 bis 12 Tage) treten bei mildem Verlauf als hĂ€ufigste Symptome Husten, Fieber, Schnupfen auf. Bei mittelschweren Erkrankungen kann es zu Atembeschwerden und einer leichten LungenentzĂŒndung kommen. Bei schweren FĂ€llen kann es zu einer LungenentzĂŒndung, anderem Organversagen bis hin zum Tod kommen.cite-ref-3-17-0[17] Das RKI weist beispielhaft auf die folgenden möglicherweise betroffenen Organsysteme hin:cite-ref-6-5-2[5]
âą Magen-Darm-Beschwerden (Ăbelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall)
⹠Neurologische Symptome (Kopfschmerzen, Riech- und Geschmacksstörungen, Schwindel und Verwirrtheit)
âą Neuropsychiatrische Krankheitsbilder ((Meningoâ)âEnzephalopathien, SchlaganfĂ€lle, Guillain-BarrĂ©-Syndrom und Verschlechterung bestehender neurologischer Erkrankungen)
âą Herz-Kreislauf-Symptomatik (Herzmuskelâ/âHerzbeutelentzĂŒndung, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen)
âą Gerinnungssystem (thromboembolische Ereignisse, Blutungen, disseminierte intravasale Koagulopathie (DIC))
⹠Nierenfunktionsstörungen
⹠Hautmanifestationen (z. B. masernÀhnlicher Ausschlag, Papeln, Rötungen, HautblÀschen)
Daneben gibt es auch FĂ€lle von asymptomatischen VerlĂ€ufen, insbesondere bei Geimpften. Deren Anteil ist jedoch nicht abschlieĂend geklĂ€rt.cite-ref-9-18-0[18]
Schwere VerlÀufe
Zu Beginn der Pandemie kam es in etwa 15 % der FÀlle zu schweren Erkrankungen. Inzwischen werden die meisten FÀlle nicht mehr dokumentiert, daher ist die Bestimmung des Anteils schwerer, im Krankenhaus behandelter FÀlle unsicher, er wird auf 3 % geschÀtzt.cite-ref-19[19]
Erhöhtes Risiko fĂŒr einen schweren Krankheitsverlauf haben Patienten ab 60 Jahren, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter weiter steigt. Zudem steigt das Risiko mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, chronischen Gesundheitsproblemen, geschwĂ€chtem Immunsystem, Adipositas sowie Krebs.cite-ref-3-17-1[17]
Siehe auch
:
Long COVID
Diagnostik
Die typischen Krankheitssymptome Ă€hneln denen anderer Atemwegserkrankungen, insbesondere der Grippe. Daher ist eine eindeutige Diagnose anhand der Symptome meist nicht möglich. Zur Differenzialdiagnose kann ggf. die aktuelle Verbreitung von Atemwegsinfektionen oder â falls vorliegend â die Beteiligung weiterer Organe herangezogen werden.cite-ref-6-5-3[5]
Labordiagnostischer Nachweis
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Hauptartikel
:
Corona-Test
Laut RKI erfolgt der labordiagnostische, direkte Erregernachweis durch NukleinsĂ€urenachweis (z. B. RT-PCR, real-time quantitative Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion).cite-ref-rki-falldefinition-20-0[20]cite-ref-21[21] Dazu werden Abstriche aus Nase, Rachen oder dem Nasen-Rachen-Raum sowie Speichel genommen.cite-ref-6-5-4[5] Antigen-Schelltests haben in der Pandemie weite Verbreitung gefunden. Sie sind weniger verlĂ€sslich und können auch als Selbsttest verwendet werden. Tests auf Antikörper gegen SARS-CoV-2 haben kaum noch Bedeutung, da der GroĂteil der Bevölkerung durch Impfung oder Infektion inzwischen Antikörper aufweist.cite-ref-6-5-5[5]
Auch die Erregerisolierung in einer Zellkultur ist möglich,cite-ref-rki-falldefinition-20-1[20] wird aber von der WHO nicht fĂŒr die Routinediagnostik empfohlen.cite-ref-who-lab-testing-22-0[22] Dies ist nur in spezialisierten Laboratorien möglich.cite-ref-6-5-6[5]
â
Hauptartikel
:
Antigen-Schnelltest
â
Hauptartikel
:
Antikörper-Tests
RT-PCR-Test
â
Hauptartikel
:
SARS-CoV-2 Abschnitt RT-PCR
Die Nachweismethode ist die real-time quantitative Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion, abgekĂŒrzt auch als qRT-PCR, RT-qPCR oder nur als PCR-Test bezeichnet. Sie basiert auf der Detektion von zwei Nukleotidsequenzen, bezeichnet als E Gen und RdRp Gen. Ein positiver PCR-Test ist nicht gleichbedeutend mit InfektiositĂ€t: Der PCR-Test ist bei der empfohlenen Abstrich-Technik stets, in einigen FĂ€llen mehrere Wochen, lĂ€nger positiv als vermehrungsfĂ€hige Viren nachweisbar sind.cite-ref-rki-steckbrief-9-2[9]cite-ref-sars-cov-2-tests-rki-23-0[23]cite-ref-sars-cov-2-zeiten-grafik-rki-24-0[24]
Die Wahrscheinlichkeit, mit Hilfe des RT-PCR-Tests einen Kranken auch korrekt als infiziert zu erkennen, hĂ€ngt maĂgeblich von der Entnahmeart des Materials ab (zum Unterschied zwischen âinfiziertâ und âInfektionâ siehe dort).
Antigen-Schnelltests
Seit Herbst 2020 sind Antigen-Schnelltests verfĂŒgbar, die auf Proteine des SARS-CoV-2 reagieren. Sie werden in der Regel wie PCR-Tests aus in Nasen-Rachen-Abstrichen gewonnenem Material durchgefĂŒhrt. Die SensitivitĂ€t dieser Tests ist geringer als die von PCR-Tests, die als Referenzmethode gelten.cite-ref-4-25-0[25] Ihr Vorteil liegt in der geringeren Zeit des Testablaufs von 15 bis 30 Minuten, zudem können einige der Tests vor Ort durchgefĂŒhrt werden.cite-ref-5-26-0[26] Ein negatives Ergebnis im Antigentest schlieĂt eine Infektion nicht aus, insbesondere, wenn eine niedrige Viruslast vorliegt, wie z. B. in der frĂŒhen Inkubationsphase oder ab der zweiten Woche nach Symptombeginn bzw. in der spĂ€ten Phase der Infektion.cite-ref-4-25-1[25]
Bildgebende Verfahren
Ob ein Mensch mit dem Virus infiziert ist, lĂ€sst sich durch die Bildgebung nicht feststellen. Jedoch lassen sich bei Patienten, deren Krankheit so schwer ist, dass sie eine LungenentzĂŒndung hervorruft, diese bildgebend nachweisen. In der Bildgebung zeigen sich im CT milchglasartige Verdickungen, wie sie auch bei anderen viralen LungenentzĂŒndungen vorkommen.cite-ref-27[27]cite-ref-zhang-lancetrm-20200213-28-0[28] Diese VerĂ€nderungen lassen sich aufgrund ihrer oft pleuranahen Lage auch sonographisch darstellen.cite-ref-29[29]
Therapie
Bei milden VerlĂ€ufen werden nur die Krankheitssymptome behandelt. Bei Patienten mit erhöhtem Risiko fĂŒr einen schweren Krankheitsverlauf sollte geprĂŒft werden, ob die Verabreichung antiviraler Medikamente sinnvoll ist, die ggf. fĂŒnf bis sieben Tage nach den ersten Symptomen begonnen werden muss.cite-ref-6-5-7[5]
Bei einem schweren Verlauf wird die Verabreichung entsprechender Medikamente empfohlen (z. B. Corticosteroide), ggf. auch eine zusĂ€tzliche Sauerstoffgabe oder BeatmungsÂunterstĂŒtzung. Aufgrund des erhöhten Thrombose- und Lungenembolierisikos bei COVID-Patientencite-ref-30[30] wird zudem eine Antikoagulation (Blutgerinnungshemmung) mittels niedermolekularem oder unfraktioniertem Heparin bei allen krankenhauspflichtigen COVID-Patienten ĂŒber den gesamten Krankheitsverlauf empfohlen. Diese sollte möglichst frĂŒhzeitig nach Aufnahme eingeleitet werden. Eine Blutgerinnungshemmung in voller therapeutischer Dosis wird bei allen stationĂ€r behandelten Patienten mit Risikofaktoren fĂŒr ein thrombotisches Ereignis empfohlen. Bei einer Verschlechterung zur Intensivpflichtigkeit soll diese nach Ausschluss einer Thrombose jedoch wieder auf eine prophylaktische Dosis zurĂŒckgefahren werden. Eine Empfehlung zur routinemĂ€Ăigen Antikoagulation ambulant behandelter Patienten besteht nicht.cite-ref-covriin10052021-31-0[31]cite-ref-6-5-8[5]
Die Hospitalisierungsrate liegt bei Infizierten ohne Risikofaktoren bei ca. 0,5 %. Die Sterblichkeit ĂŒber alle Risikogruppen liegt unter 0,5 %.cite-ref-awmf-113-32-0[32]
Die AWMF aktualisiert regelmĂ€Ăig eine S3-Leitlinie mit âEmpfehlungen zur Therapie von Patienten mit COVID-19â als Langfassung und als Patientenleitlinie.cite-ref-33[33] Auf der Website der EuropĂ€ischen Arzneimittel-Agentur findet sich eine regelmĂ€Ăig aktualisierte Ăbersicht ĂŒber zur Covid-19-Behandlung zugelassenen Arzneimittel,cite-ref-34[34] ebenso beim Paul-Ehrlich-Institut.cite-ref-35[35]
Vorbeugung
Hygiene
Die Ăbertragung erfolgt auf gleichen Wegen wie bei anderen Atemwegserkrankungen, daher gelten die Verhaltensregeln allgemein, insb. bei starkem Infektionsgeschehen (siehe auch AHAL-Regel):cite-ref-8-4-3[4]cite-ref-36[36]
âą Beim Niesen und Husten Abstand halten
⹠Engen Kontakt zu Erkrankten möglichst meiden
âą Auf gute BelĂŒftung achten, z. B. regelmĂ€Ăiges StoĂlĂŒften
âą Bei Kontakt zu Patienten, oder mit vielen Personen in geschlossenen RĂ€umen eine Atemschutzmaske tragen
âą Auf gute Handhygiene achten
âą Nicht ins Gesicht fassen
âą HĂ€ufig berĂŒhrte OberflĂ€chen reinigen
âą Bei Erkrankung: zu Hause bleiben
Krankenhaushygiene
Die Kommission fĂŒr Krankenhaushygiene und InfektionsprĂ€vention hat Ende 2023 eine Empfehlung zur Unterbringung von Covid-19-Patienten herausgegeben.cite-ref-awmf-113-32-1[32]
Impfungen und Immunisierung
Das Ziel der Covid-19-Impfungen ist es, schwere KrankheitsverlÀufe, Krankenhausaufenthalte und TodesfÀlle sowie Langzeitfolgen zu reduzieren. Hier dargestellt sind die aktuellen Empfehlungen der STIKO von Anfang 2024 (Stand Ende 2025).cite-ref-39[39]
BasisimmunitÀt
âą allen im Alter ab 18 Jahren,
⹠Bewohner von Pflegeeinrichtungen und bei erhöhtem Risiko Bewohnern der Eingliederungshilfe,
⹠Menschen im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren, wenn sie eine Grundkrankheit mit erhöhtem Risiko haben,
⹠BeschÀftigte in der medizinischen und pflegerischen Versorgung,
âą enge Kontaktpersonen von Personen, bei denen keine schĂŒtzende Immunantwort zu erwarten ist,
⹠Frauen im gebÀrfÀhigen Alter und Schwangere.
Unter BasisimmunitÀt werden drei Antigen-Kontakte (d. h. Impfungen oder Infektionen) verstanden. Typischerweise sollte der zweite Antigen-Kontakt einen Abstand von mindestens 3 Monaten zum ersten haben, der dritte einen Abstand von sechs Monaten zum zweiten. Dabei sollten mindestens zwei Antigen-Kontakt durch eine Impfung mit einem COVID-19-Impfstoff stattfinden.
Auffrischungsimpfungen
Eine JĂ€hrliche Auffrischungsimpfung im Herbst empfiehlt die STIKO fĂŒr
âą allen im Alter ab 60 Jahren,
⹠Bewohner von Pflegeeinrichtungen und bei erhöhtem Risiko Bewohnern der Eingliederungshilfe,
⹠Menschen im Alter ab 6 Monaten, wenn sie eine Grundkrankheit mit erhöhtem Risiko haben,
⹠BeschÀftigte in der medizinischen und pflegerischen Versorgung,
âą enge Kontaktpersonen von Personen, bei denen keine schĂŒtzende Immunantwort zu erwarten ist.
Es werden kontinuierlich Impfstoffe entwickelt, die sich an den aktuell zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten orientieren.
Krankheitsentstehung bei COVID-19
Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
Das COVID-19 auslösende Virus SARS-CoV-2 dringt wie SARS-CoV-1 bei SARS ĂŒber eine Bindung an das in der Zellmembran verankerte Enzym ACE2 in die menschliche Zelle ein.cite-ref-zhou-nature-20200203-40-0[40] Dabei interagiert das virale Spike-Glykoprotein mit ACE2. FĂŒr diesen Prozess ist die Mitwirkung der Serinprotease TMPRSS2 notwendig.cite-ref-doi10-1016-j-cell-2020-02-052-41-0[41] Im Versuch mit HeLa-Zellen, die ACE2 des Menschen, der Chinesischen Hufeisennase (Rhinolophus sinicus), einer Schleichkatzenart, des Hausschweins und der Maus exprimieren, konnte SARS-CoV-2 das jeweilige ACE2-Protein als Rezeptor nutzen, um in die Zelle einzudringen, nur bei dem Maus-ACE2 gelang dies nicht, ebenso wenig bei HeLa-Zellen, die kein ACE2 bildeten. An Rezeptoren, die von anderen Coronaviren genutzt werden, findet keine Bindung von SARS-CoV-2 statt.cite-ref-zhou-nature-20200203-40-1[40] Das Protein LRRC15 ist vermutlich ein Resistenzfaktor gegen SARS-CoV-2 und hemmt dessen Vermehrung.
Eine reverse Suche in einer humanen Zelltypen- und Genexpressions-Datenbank (Human Cell Atlas, kurz: HCA) nach Zelltypen und Geweben, bei denen neben ACE2 auch TMPRSS2 auf MembranoberflĂ€chen vorhanden ist, zeigte, dass in der Nasenschleimhaut vor allem den Becherzellen, aber auch den Flimmerepithelen die höchsten Konzentrationen dieser beiden Proteine auftreten. Daher werden diese Zellen als Eintrittspforte fĂŒr SARS-CoV-2 angesehen und auch als Reservoir vermutet.cite-ref-42[42]cite-ref-carly-2020-43-0[43] Die Proteine werden ebenso in den Hornhaut-Zellen des Auges, in der Darmschleimhaut sowie im Herz in Perizyten der Blutkapillaren, Herzmuskelzellen und Fibroblasten gebildet. Dabei bleibt die erste Phase des Befalls im Nasenrachen nahezu symptomfrei, wĂ€hrend bei Ăbergang in eine schwere Verlaufsform ĂŒberwiegend die Lunge angegriffen wird, da ein GroĂteil der ACE-2 exprimierenden Zellen des Menschen in den Typ-II-Pneumozyten der Lunge vorkommt.cite-ref-zhao-biorxiv-20200126-44-0[44]cite-ref-zhang-icm-20200303-45-0[45] Als weitere GrĂŒnde fĂŒr die besondere AnfĂ€lligkeit der Lunge wird ihre groĂe OberflĂ€che angegeben,cite-ref-zhang-icm-20200303-45-1[45] auĂerdem exprimieren die Pneumozyt-Typ-II-Zellen diverse Gene, die die Replikation und Transmission von SARS-CoV-2 begĂŒnstigen.cite-ref-zhao-biorxiv-20200126-44-1[44] Bei Untersuchungen an kryokonservierten Lungengewebsproben von Nichtinfizierten konnte auch gezeigt werden, dass Lungengewebe kaum ACE2 sowie die Transmembranprotease TMPRSS2 ausbildet, die Pneumozyten Typ II in der Lunge hingegen vermehrt. Diese VorlĂ€uferzellen waren bei MĂ€nnern und in fortgeschrittenem Alter tendenziell vermehrt nachzuweisen. Neben unterschiedlichen ACE2-Werten bei MĂ€nnern und Frauen wird eine Ursache fĂŒr die unterschiedliche Schwere der Erkrankung im geschlechtsspezifischen Hormonhaushalt vermutet: âĂstrogen fördert eine Immunantwort, Testosteron dagegen unterdrĂŒckt sieâ.cite-ref-lingenh-hl-46-0[46] Eine Rolle der im Lungenepithel und benachbarten Gewebezellen gebildeten Proprotease Furin, die bei anderen Coronaviren dem Virus den Zellzutritt vereinfacht, wird diskutiert, da es am Spike-Protein von SARS-CoV-2 eine Furin-spezifische Trennstelle gibt. AuĂer in der Lunge wurde ACE-2 auch im DĂŒnn- und Dickdarm, in den Atemwegen und in den Nieren nachgewiesen.cite-ref-47[47] Eine Vermehrung des Virus in Darmzellencite-ref-48[48] und Inselzellen der BauchspeicheldrĂŒse wurde bestĂ€tigt.cite-ref-49[49]
Durch Untersuchung von Lungengewebe mittels Biopsien oder Autopsien konnte ein diffuser Schaden an den LungenblĂ€schen nachgewiesen werden. Dieser zeigte sich in der Bildung hyaliner Membranen, der Verdickung der AlveolarwĂ€nde und der Einwanderung von einkernigen Immunzellen und Makrophagen. Elektronenmikroskopisch lieĂen sich Viruspartikel in den Pneumozyten Typ 2 und den Zellen der Bronchien nachweisen. Neben den VerĂ€nderungen in der Lunge wurden auch Nekrosen der Lymphknoten am Lungenhilus, LebervergröĂerungen mit EntzĂŒndungszellinfiltrat, Atrophien der Milz und bei einzelnen Patienten vereinzelte degenerierte Nervenzellen des Gehirns beobachtet. Ob die SchĂ€den auĂerhalb der Lunge direkt dem Virus oder der allgemeinen Belastung des Organismus durch die Erkrankung zuzuschreiben sind bleibt unklar.cite-ref-50[50] In einer anderen Obduktionensserie zeigten sich herdförmige kleinste Thromben in den Lungenkapillaren auch in Abwesenheit von gröĂeren Thrombosen im Organismus. DarĂŒber hinaus zeigte sich bei fortgeschrittener Erkrankung auch ein fibrotischer Umbau der Lungenareale. Eine diffuse alveolĂ€re SchĂ€digung wie beim klassischen ARDS zeigte sich nur bei Patienten, die auch invasiv beatmet worden waren. Die Autoren schlossen daraus, dass die Bildung der Blutgerinnsel in den kleinsten BlutgefĂ€Ăen den fĂŒhrenden Mechanismus der COVID-assoziierten LungenschĂ€digung darstellte.cite-ref-51[51]
Das Eindringen des Virus in die Riechsinneszellen ĂŒber die Nasenschleimhaut ist nachgewiesen. Eine Ausbreitung des Virus ĂŒber diese Nervenzellen in das zentrale Nervensystem wird vermutet.cite-ref-52[52] In einigen wenigen FĂ€llen wurde das Auftreten eines Guillain-BarrĂ©-Syndroms diagnostiziert, das oft mit Virusinfektionen assoziiert ist. Die Patienten waren PCR-positiv â ein Liquornachweis gelang nicht. In der Bildgebung waren die Cauda equina sowie der Nervus facialis auffĂ€llig darstellbar. Symptomatisch zeigten sich ParĂ€sthesien und Paresen (motorische AusfĂ€lle).cite-ref-53[53] In einem weiteren Fallbericht wurde eine virusinduzierte Encephalitis auch durch positiven PCR-Nachweis in der CerebrospinalflĂŒssigkeit bestĂ€tigt.cite-ref-54[54] Die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Neurologie (DGN) empfiehlt in einer eigens fĂŒr die COVID-Erkrankung herausgegebenen Leitlinie eine fortlaufende Kontrolle besonders stationĂ€r, aber auch ambulant versorgter Patienten auf FrĂŒhzeichen neurologischer Mitbeteiligung.cite-ref-55[55]
Italienische Intensivmediziner haben im April 2020 aufgrund ihrer klinischen Beobachtungen fĂŒr das Vorhandensein zweier Erscheinungsformen der COVID-19-Viruspneumonie plĂ€diert. Die Pneumonie beginne meist mit dem L-Typ, der sich durch ein geringes Vorhandensein eines Ădems im Gewebe auszeichne. Bei einem Teil der Patienten erfolge der Ăbergang in einen H-Typ, der sich durch ein Ădem im Gewebe auszeichne. Die Forscher plĂ€dieren fĂŒr eine unterschiedliche Vorgehensweise bei der Beatmung dieser zwei Typen.cite-ref-56[56] Bei Vorliegen extrem erniedrigter SauerstoffsĂ€ttigung, die auf eine massive Gasaustauschstörung schlieĂen lĂ€sst und in Verbindung mit einer Bildgebung eindeutig auf ein akutes Lungenversagen (ARDS) deutet, weichen deutsche Pneumologen mittlerweile auch von bisherigen Leitlinien ab und empfehlen zunĂ€chst eine lungenschonendere nichtinvasive Beatmung (NIV) mit O2-Anreicherung.cite-ref-dgp-paper-57-0[57] Weitere fĂŒhrende Pneumologen regten ebenfalls aufgrund der vermehrten EndothelschĂ€den befallener LungengefĂ€Ăe an, nicht die klassische Beatmungsstrategie fĂŒr ein entzĂŒndliches Pneumonitis-ARDS, sondern bei noch gegebener ElastizitĂ€t mit an das von ihnen zur Unterscheidung als CARDS benannte klinische Bild bei COVID durch adaptierte Tidalvolumina und Expirationsdrucke (PEEP) anzupassen.cite-ref-58[58]
Eine feingewebliche Untersuchung an sechs verstorbenen Patienten zeigte bei den fortgeschrittenen Lungenerkrankungen, die klinisch dem H-Typ zuzuordnen sind, die Ausbildung von Fibrinballen in den LungenblĂ€schen mit einem Infiltrat aus T-Lymphozyten und Plasmazellen sowie einer Hyperplasie der Typ-II-Pneumozyten. In den BlutgefĂ€Ăen fanden sich Zeichen einer EndothelschĂ€digung mit Ausbildung von Vakuolen im Zellplasma sowie der Unterbrechung der Verbindungen zwischen den Endothelzellen. Die Autoren stellten die Hypothese auf, dass der H-Typ als spĂ€tere Verlaufsform der COVID-Lungenkrankheit feingeweblich das Bild einer akut-fibrinösen organisierenden Pneumonie zeige.cite-ref-59[59] Eine Untersuchung der Lungen von sieben Verstorbenen zeigte eine deutlich erhöhte GefĂ€Ăneubildung durch Lumenteilung in den befallenen LungengefĂ€Ăabschnitten. Die Autoren stellten die Hypothese auf, dass die krankhaft gesteigerte GefĂ€Ăneubildung zum Lungenschaden beitrage.cite-ref-60[60]
Beim Ăbergang von milden zu schweren VerlĂ€ufen wird mittlerweile ein virusinduzierter septischer Schock angenommen, der auf einem immunologischen Mechanismus basiert. Bei milden FĂ€llen gelinge es dem Immunsystem, die Virusvermehrung in der Lunge rasch aufzuhalten. Bei schweren FĂ€llen gelĂ€nge dies aber durch die virusbedingte Dysfunktion der direkt infizierten T-Zellen nicht. Die Virusvermehrung in den Lungenepithelzellen und auch den Innenschichtzellen der Lungenkapillaren fĂŒhre zu einem Kapillarleck, das zur Einlagerung von FlĂŒssigkeit in den LungenblĂ€schen fĂŒhre. Durch die unkontrollierte Virusvermehrung komme es zu einer weiteren Einwanderung von Monozyten und Granulozyten. Dabei waren entzĂŒndungsverstĂ€rkende Zytokine und Chemokine einschlieĂlich TNF-α, Interleukin-1ÎČ, IL-6, CXCL10, CCL2 und MIP-1α signifikant erhöht, wodurch sich Immunzellen am Ort einer EntzĂŒndung ansammeln und die Immunantwort verstĂ€rkt wird. Die EntzĂŒndungsreaktion in der Lunge fĂŒhre zusammen mit dem Ăbergreifen des Virus auf andere Organe zu einer ĂŒberschieĂenden Immunreaktion im Sinne des Zytokinsturms, der wiederum lokal zu weiterer ZellschĂ€digung fĂŒhrt und im Anschluss die Lymphozytenzahl â besonders CD4+- und CD8+-T-Zellen â reduziert (Lymphopenie).cite-ref-61[61] Bei milden VerlĂ€ufen wurde kein signifikanter Abfall von Effektor-T-Zellen beobachtet. Bei schweren VerlĂ€ufen korreliert deren Wiederanstieg mit der Heilung der Erkrankung.cite-ref-62[62] Ebenso fand sich in einer kleinen Studie, dass ĂŒberlebende Patienten vor allem IgG-Antikörper gegen das Spike-Protein bilden und an der Erkrankung Verstorbene vor allem IgG-Antikörper gegen das Nucleocapsid ausbilden.cite-ref-63[63]
Als weiterer Mechanismus wird eine direkte Freisetzung des spezifischen Transkriptionsfaktors NF-ÎșB angesehen, die wiederum IL-6 hochreguliert. ZusĂ€tzlich ist durch die infektionsbedingte Reduktion von ACE2 ein Anstieg von Serum-AngII beobachtbar, was wiederum ĂŒber die AngII-AT1R-Achse auch NF-ÎșB, Disintegrin und die Sekretase ADAM17 (englisch ADAM metallopeptidase domain 17) aktiviert, die die reife Form der Liganden des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) und TNFα, sowie zwei NF-ÎșB-Stimulatoren erzeugt.cite-ref-pmid29581215-64-0[64] Die ADAM17-Induzierung verarbeitet auch die Membranform von IL-6Rα zur löslichen Form (sIL-6Rα), gefolgt von der gp130-vermittelten Aktivierung von STAT3 ĂŒber den IL-6/sIL-6Rα-Komplex in IL-6Rα-negativen Zellen, wie Fibroblasten, Endothel- und Epithelzellen.cite-ref-pmid30995501-65-0[65] So kann eine SARS-CoV-2-Infektion im Atemtrakt sowohl NF-ÎșB als auch STAT3 aktivieren, was wiederum den IL-6-VerstĂ€rker (englisch IL-6 amplifier, kurz IL-6 Amp) in Gang setzt, einem Mechanismus fĂŒr die weitere Ăberaktivierung von NF-ÎșB durch STAT3, was zu unterschiedlichen EntzĂŒndungs- und Autoimmunkrankheiten fĂŒhrt.cite-ref-pmid30995501-65-1[65] Dabei wird der IL-6-VerstĂ€rker in einer positiven RĂŒckkopplungsschleife durch die Induzierung verschiedener entzĂŒndungsfördernder Zytokine und Chemokine, einschlieĂlich Interleukin-6, und die Rekrutierung von lymphoiden und myeloischen Zellen, wie zum Beispiel aktivierte T-Zellen und Makrophagen, verstĂ€rkt. Dieser Prozess wird als Zytokinsturm bezeichnet und ist die Ursache fĂŒr das akute Lungenversagen bei einer SARS-CoV-2-Infektion. Da IL-6 als wichtiger Marker fĂŒr Seneszenz gilt, könnte der IL-6-VerstĂ€rker auch fĂŒr die höhere MortalitĂ€t unter Ălteren angesehen werden.cite-ref-66[66]
Vergleichende Untersuchungen mit anderen Formen des akuten Lungenversagens und EntzĂŒndungssyndromen kommen jedoch zu dem Schluss, dass die Menge der freigesetzten EntzĂŒndungsmediatoren bei einer schweren COVID-19-Erkrankung deutlich niedriger ist als bei anderen mit einem Zytokinsturm vergesellschafteten Erkrankungen. Dies wird als Hinweis gewertet, dass auch andere Mechanismen der Krankheitsentstehung wie GefĂ€ĂentzĂŒndung, direkte virale SchĂ€digung oder durch das Virus induzierte ImmunschwĂ€che stark zur Schwere der Erkrankung beitragen.cite-ref-67[67]
Interferon-1 ist ein zentraler Regler der zellulÀren Immunantwort gegen Viren. Im Gegensatz zu anderen respiratorischen Viren zeichnet sich COVID durch eine Verminderung von Interferon-1 und Interferon-3 aus.cite-ref-68[68] Ebenso wurde eine Verminderung der Produktion von Interferon-1 durch das Virusprotein Orf9b im Zellmodell nachgewiesen.cite-ref-69[69] In einer Studie wurden bei 3,5 % der untersuchten COVID-Patienten mit schwerem Verlauf angeborene Defekte der Interferon-1-Bildung festgestellt.cite-ref-70[70]
Interferon alpha spielt eine komplexe, janus-artige Rolle fĂŒr die Pathogenese von COVID-19. Obwohl es die Elimination virusbefallener Zellen fördert, reguliert es auch die Expression von ACE-2 hoch, so dass es zugleich den Eintritt von SARS-Cov2-Viren in Zellen und deren Replikation erleichtertcite-ref-carly-2020-43-1[43]cite-ref-71[71]. Ein Wettbewerb negativer (ĂŒber den protektiven Effekt von Interferon Alpha) und positiver RĂŒckkoppelungen (ĂŒber Hochregulation von ACE-2) ist daher entscheidend fĂŒr den Verlauf der Erkrankungcite-ref-72[72].
Forscher aus Wuhan haben im MĂ€rz 2020 in einer Studie auch von HerzmuskelschĂ€den berichtet. Bei rund einem FĂŒnftel der 416 untersuchten hospitalisierten Patienten zeigte sich neben der LungenschĂ€digung auch eine SchĂ€digung des Herzmuskels. Die Ursache der HerzschĂ€digung sei noch nicht klar. Sie vermuteten eine negative Wirkung der im Rahmen der Pneumonie ausgelösten EntzĂŒndungsreaktioncite-ref-73[73] sowie eine direkte Infektion und erhöhter Stress des Herzens durch die mangelnde Sauerstoffversorgung und die höhere Kreislaufbelastung. Bei Autopsien zeigten sich EntzĂŒndungsinfiltrate, die mit Regionen von Zelluntergang korrelierten. Das Bild der HerzmuskelschĂ€digung war in diesen FĂ€llen vereinbar mit einer Myokarditis.cite-ref-circulres04072020-74-0[74] Deren Ausbildung ohne bekannte koronare Vorerkrankung wurde auch ohne Beteiligung der ĂŒblichen Pneumonitis beobachtet.cite-ref-75[75] Mit dem Alter steigt die Expression von ACE2 und TMPRSS2 in Herzmuskelzellen an, ĂŒber die der Zellzutritt erfolgt. Die SchĂ€digung der Kardiomyozyten ist korreliert mit dem Anstieg von Troponin, einem typischen Marker fĂŒr Herzinfarkt. Resultiert eine PumpschwĂ€che des linken Ventrikels, könne das die verminderten Ăberlebenschancen Ălterer erklĂ€ren. Diese ZusammenhĂ€nge, sowie eine höhere Expression eines IL-6 Rezeptors auf Kardiomyozyten im Alter, der fĂŒr den Zytokinsturm verantwortlich ist, wurde bei postmortem Untersuchungen des Herzens von Patienten gefunden, die nicht an kardialen Erkrankungen, aber auch nicht durch SARS-CoV-2 verstarben.cite-ref-76[76] Im Fall zweier relativ junger und nicht vorerkrankter Patienten, die aufgrund geschilderter Symptome einen grippeĂ€hnlichen Infekt durchgemacht hatten, zeigte sich 4 Wochen spĂ€ter Atemnot, die den Verdacht einer Herzmuskelfunktionsstörung nahelegte. PCR-Tests der zur VerdachtsabklĂ€rung entnommenen Biopsate waren positiv, sodass die Herzerkrankung als Folge einer SARS-CoV-2-Infektion vermutet wird.cite-ref-77[77] In einer weiteren Fallserie wurde in Gewebeproben von 104 Patienten, die wegen des Verdachts einer Myokarditis oder anderer entzĂŒndlicher Herzkrankheiten untersucht wurden, bei 5 von ihnen das Virusgenom von SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bei allen â zwischen 36 und 62 Jahre alt â war es zu einer deutlichen PumpschwĂ€che gekommen und Troponin bei 4 der 5 Patienten erhöht. Die Studie legt nahe, dass nach einer COVID-19-Erkrankung mit einer Herzbeteiligung zu rechnen ist, obwohl der direkte Nachweis, dass das Virus den Herzmuskel angreift, noch nicht erbracht sei.cite-ref-78[78]
Ebenso konnte eine Virusvermehrung in den NierenkanĂ€lchen mit akuter SchĂ€digung des Tubulus durch die nachfolgende EntzĂŒndungsreaktion an einzelnen ObduktionsfĂ€llen nachgewiesen werden.cite-ref-diao20210504-79-0[79]
In seltenen EinzelfĂ€llen tritt bei Kleinkindern vermehrt das Kawasaki-Syndrom auf, eine GefĂ€ĂentzĂŒndung bei der als Begleitsymptom z. B. HautausschlĂ€ge auftreten. Ein direkter Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Infektion wird vermutet.cite-ref-80[80]cite-ref-81[81] Von der WHO wurde dieses Krankheitsbild multisystem inflammatory syndrome in children (MIS-C) benannt.cite-ref-82[82] Mit Stand 1. Juli sind weltweit mehr als 1000 Kinder mit diesem eher seltenen Syndrom erkrankt. In einer Studie wurden 186 FĂ€lle diagnostiziert, wobei das Durchschnittsalter bei 8,3 Jahren lag. Die Inzidenz betrĂ€gt 2 auf 100.000. Die ersten Anzeichen etwa 2 bis 4 Wochen nach Infektion bestehen in hohem Fieber, Tachykardie, gastrointestinalen Symptomen, Hautausschlag sowie konjunktivalen Injektionen. CRP war bei allen, auĂerdem D-Dimer-Werte und Troponin bei den meisten erhöht. Etwa die HĂ€lfte zeigte Zeichen einer Myokarditis, 80 % mussten intensiv behandelt werden. Zwei Kinder verstarben.cite-ref-83[83]
Covid-19 wÀhrend der Pandemie
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Hauptartikel
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COVID-19-Pandemie
Gegen Ende der Pandemie, mit dem Aufkommen der Omikron-Variante, hat die Wahrscheinlichkeit fĂŒr einen schweren Krankheitsverlauf abgenommen. Dieser Absatz bezieht sich auf die frĂŒheren Varianten.
Der Krankheitsverlauf ist unspezifisch und kann stark variieren. Laut SchĂ€tzung des RKI haben 55 bis 85 % der Infizierten spĂŒrbare Beschwerden und/oder zeigen erkennbare Anzeichen einer Erkrankung (Symptome) oder typische Symptomkombinationen (Syndrom) einer COVID-19-Erkrankung (Manifestationsindex). Die ĂŒbrigen Infizierten sind beschwerdefrei und zeigen keine Symptome; sie sind asymptomatisch erkrankt, können aber dennoch das Virus weiterverbreiten.cite-ref-rki-steckbrief-9-3[9]cite-ref-lancet-84-0[84] Bei rund 81 % der registrierten Erkrankungen ist ein leichter Verlauf mit Fieber oder einer leichten LungenentzĂŒndung, trockenem Husten und MĂŒdigkeit zu beobachten. Weniger hĂ€ufig sind eine verstopfte Nase, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, BindehautentzĂŒndungen, Durchfall, Erbrechen, Geschmacks- und Geruchsverlust, Hautausschlag oder VerfĂ€rbung von Fingern oder Zehen.cite-ref-85[85] Bei etwa 14 % der KrankheitsfĂ€lle ist der Verlauf schwerer, und in etwa 5 % so schwer, dass eine Beatmung der Patienten auf einer Intensivstation erfolgen muss.cite-ref-wu-jama-20200224-86-0[86] Die höchste GefĂ€hrdung schwer zu erkranken besteht fĂŒr Ă€ltere Menschen und solche mit Vorerkrankungen oder unzureichendem Immunschutz.cite-ref-87[87] Bei einem schweren Verlauf von COVID-19 tritt eine beidseitige LungenentzĂŒndung und akutes Lungenversagen auf; die Betroffenen können sterben.cite-ref-rki-steckbrief-9-4[9] Beobachtet wurden auĂerdem krankhafte VerĂ€nderungen der Leber,cite-ref-88[88] des zentralen Nervensystems,cite-ref-89[89] der Nieren,cite-ref-diao20210504-79-1[79] der BlutgefĂ€Ăecite-ref-90[90] und des Herzens.cite-ref-91[91]cite-ref-92[92]
Anhaltende Beschwerden nach der Erkrankung, auch âLong COVIDâ genannt, kommen relativ hĂ€ufig vor, sowohl bei anfĂ€nglich schwer Erkranktencite-ref-93[93] als auch bei jungen, gesunden,cite-ref-94[94] anfĂ€nglich nur leicht Erkrankten. Sie können zu langanhaltenden chronischen Beschwerden in vielen Organsystemen fĂŒhren.cite-ref-95[95] Bei ĂŒber 100.000 Teilnehmern von COVID-Impfstudien dagegen wurden (Stand Dezember 2020) keine Hinweise auf Long Covid beobachtet.cite-ref-96[96]cite-ref-97[97]cite-ref-98[98] Long Covid ist Thema laufender Forschung.cite-ref-circulres04072020-74-1[74]cite-ref-auto-99-0[99]cite-ref-auto1-100-0[100]cite-ref-auto2-101-0[101]
COVID-19 wird seit Beginn der Pandemie intensiv erforscht und die Ergebnisse werden international geteilt. Um andere Fachwissenschaftler umgehend ĂŒber neueste Forschungsergebnisse zu informieren, ist es ĂŒblich, aktuelle Studien als Preprints im Internet auf speziellen Servern zu veröffentlichen.cite-ref-102[102] Veröffentlichungen in den Sozialen Medien, aber auch in Presse, Rundfunk und Fernsehen sollten nicht nur auf diesen ungeprĂŒften Studien, sondern auf Veröffentlichungen reputabler und fachlich zustĂ€ndiger Institutionen basieren, so z. B. des Robert Koch-Instituts, der Weltgesundheitsorganisation, des National Health Service (NHS) oder Centers for Disease Control and Prevention (CDC). Diesen liegen zum Teil Peer-Reviews der betreffenden Studien zu Grunde, auf die dort auch verwiesen wird.
Bereits Ende des Jahres 2020 wurden in der EuropÀischen Union und in einigen Nicht-EU-LÀndern COVID-Impfstoffe zugelassen und Impfkampagnen gestartet. Das Wissenschaftsmagazin Science erklÀrte die Entwicklung von Impfstoffen gegen das SARS-CoV-2 in nie dagewesener Geschwindigkeit zum wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres (Breakthrough of the Year).cite-ref-103[103]
Meldepflicht, ICD-10-Einordnung, Berufskrankheit
Meldepflicht
In Deutschland sind Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019 seit 23. Mai 2020 gemÀà § 6 Abs. 1 Nr. 1 lit. t des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) meldepflichtig. Die Meldepflicht wurde bereits zum 1. Februar 2020 durch Verordnung eingefĂŒhrt. Seit der gesetzlichen Regelung durch das âZweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweiteâ sind auch der Behandlungszustand zur Krankheit (einschlieĂlich der Genesungcite-ref-104[104]cite-ref-gesetzentwurfzumschutz-105-0[105]) und der Serostatus durch Ărzte und GesundheitsĂ€mter anzugeben (§ 9 Abs. 1 Nr. 1 lit. n, § 11 Abs. 1 Nr. 1 lit. d und j IfSG). Die klinisch-epidemiologischen Kriterien fĂŒr den Verdachtcite-ref-empfehlungen-des-robert-koch-instituts-106-0[106] werden wie nach der vorherigen Verordnung durch das Robert Koch-Institut festgelegt und veröffentlicht (als Falldefinitionen nach § 11 Absatz 2 IfSG).cite-ref-gesetzentwurfzumschutz-105-1[105] Zudem besteht in Deutschland fĂŒr Labore eine Meldepflicht hinsichtlich des Virus SARS-CoV-2.
In Ăsterreich bestand ebenfalls Anzeigepflicht nach dem Epidemiegesetz von 1950cite-ref-107[107] zusammen mit einer Verordnungcite-ref-108[108]. Die Pflicht zur Anzeige bestand fĂŒr Verdachts-, Erkrankungs- und TodesfĂ€lle aufgrund dieses Virus. Die Meldepflicht wurde am 1. Juli 2023 aufgehoben.cite-ref-109[109]
Auch in der Schweiz existiert eine Meldepflicht fĂŒr den Erreger Sars-CoV-2. Diese folgt aus dem Epidemiengesetzcite-ref-110[110] der Schweiz in Verbindung mit der Epidemienverordnungcite-ref-111[111] und der Verordnung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) ĂŒber die Meldung von Beobachtungen ĂŒbertragbarer Krankheiten des Menschencite-ref-112[112]. Nach Anhang 3 der Verordnung des EDI mĂŒssen Labore einen positiven und negativen Befund (also Nachweis) von Sars-CoV-2 melden. Nicht zu melden ist der Nachweis durch einen Antigen-Schnelltest.
Abwasser-Monitoring
In Deutschland finden seit 2022 Abwasseruntersuchungen statt, um die epidimeologische Lage zu beurteilen. Dabei wird die Viruslast von SARS-CoV-2-, Influenza- und RSV-Viren bestimmt.cite-ref-113[113]
ICD-Einordnung
Am 17. Februar 2020 wurde die Krankheit durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD) in der aktuellen, international gĂŒltigen Ausgabe ICD-10-WHO (Version 2019) unter SchlĂŒsselnummer »U07.1« aufgenommen. FĂŒr die in Deutschland geltende ICD-10-GM (German Modification) wurde als sekundĂ€rer Kode die AusrufezeichenschlĂŒsselnummer »U07.1!« vergeben und die Krankheit als COVID-19 (Coronavirus-Krankheit-2019) bezeichnet.cite-ref-114[114] Weiterhin erfolgte eine entsprechende ErgĂ€nzung fĂŒr die Todesursachenkodierung in der ICD-10-GM.cite-ref-rki-faq-115-0[115] Am 23. MĂ€rz 2020 wurde von der WHO eine Anpassung vorgenommen, die darauf abzielt, auch VerdachtsfĂ€lle kodieren zu können. Entsprechend werden mit der SchlĂŒsselnummer »U07.1« per Labordiagnostik bestĂ€tigte COVID-19-Erkrankungen kodiert, wĂ€hrend die »SchlĂŒsselnummer U07.2« fĂŒr FĂ€lle vorgesehen ist, die zwar klinisch-epidemiologisch, aber nicht per Labordiagnostik bestĂ€tigt wurden. FĂŒr die ICD-10-GM erfolgt die Kodierung analog in Form der beiden sekundĂ€ren Kodes »U07.1!« mit der Bezeichnung: COVID-19, Virus nachgewiesen und »U07.2!« mit der Bezeichnung: COVID-19, Virus nicht nachgewiesen.cite-ref-u07-2-116-0[116] Zweites gilt aber nur, soweit vorher ein Verdacht auf COVID-19 bestand.cite-ref-117[117] Sofern kein Verdacht auf eine Erkrankung bestand, ein Test auf SARS-CoV-2 durchgefĂŒhrt wurde und dieser Test negativ ausfĂ€llt, so ist mit »U99.0!« fĂŒr Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 zu kodieren zusammen mit »Z11« fĂŒr Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf infektiöse und parasitĂ€re Krankheiten.cite-ref-118[118]
Im MÀrz 2021 werden vom BfArM neue Codes veröffentlicht, welche im Kontext zur Covid-19-Impfung stehen. In Deutschland sind diese Codes ab 10. MÀrz 2021 zu verwenden.cite-ref-121[121]
Berufskrankheit
Nach deutschem Recht kann COVID-19 als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn der Erkrankte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tĂ€tig oder durch eine andere TĂ€tigkeit der Infektionsgefahr in Ă€hnlichem MaĂe besonders ausgesetzt war. Als solche andere TĂ€tigkeiten wurden im Jahr 2025 die Personenbeförderung, die Fleischverarbeitung, der Polizeivollzug und die Seelsorge festgestellt.cite-ref-122[122]
Siehe auch
TV-Dokumentationen
âą Der Ausbruch â War die Pandemie vermeidbar? TV-Dokumentation in HD von Michael Wech, Peter Wolf; D 2022; mitwirkend: Lawren E. Gostin (globales Gesundheitsrecht), Edward Holmes (Virologe), Jason McLellan (Strukturbiologe), Jeremy Farrar (Infektiologe), Richard Hatcheti (Epidemiologe), James Lawler (Infektiologe) u. a.; gesendet auf ZDF 17. Mai 2022.
âą Brisante Spurensuche â Woher kam das Coronavirus wirklich? Originaltitel: Did Covid Leak from a Lab in China? GB 2021 fĂŒr Channel 4- television; deutsche Synchronfassung: auf n-TV, 2022; Mitwirkend: Jane Metzler (Autor und Berater des nationalen Sicherheitsrates der USA und der WHO), Alina Chan (Molekularbiologin â The Broad Institute of MIT und Harvard), Nikolai Petrowsky (Mediziner an der Flinders University), David Relman (Mediziner an der Stanford University), Sir John Bell (Mediziner an der University of Oxford), Milton Leitenberg (Zentrum fĂŒr sicherheitstechnische Studien, University of Maryland), Richard Ebright (Direktor des Mikrobiologischen Instituts der Rutgers University), Gilles Demaneuf (Datenanalyst), Rossana Segreto (Molekularbiologin â Expertin fĂŒr Genomanalyse), Monali Rahalkar (Mikrobiologin am Agharkar Research Institute [ARI]), Nicholas Wade (Wissenschaftsjournalist bei New York Times und Nature) (auch verfĂŒgbar auf youtube.com).
âą Corona â Ende in Sicht? »Was die Wissenschaft ĂŒber SARS-CoV-2 weiĂ«. In: ZDF â planet e., Video-Dokumentation, 28 Minuten. ZDF, 17. Januar 2021, abgerufen am 15. Februar 2021 (in der ZDF-Mediathek â verfĂŒgbar bis 13. Januar 2023).
Weblinks
Commons
: COVID-19
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Verzeichnis von Wörtern im Zusammenhang mit COVID-19/Corona
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Institutionelle Informationen
âą Erregersteckbrief zu SARS-CoV-2/COVID-19. (Stand: 1. Mai 2025). Bundesinstitut fĂŒr Ăffentliche Gesundheit, abgerufen am 20. Oktober 2025.
âą Neuartiges Coronavirus (COVID-19) Bundesministerium fĂŒr Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (Ăsterreich) (mit Link zum amtlichen Dashboard zu COVID-19)
âą Covid-19 Bundesamt fĂŒr Gesundheit (Schweiz)
âą Questions and answers on COVID-19 EuropĂ€isches Zentrum fĂŒr die PrĂ€vention und die Kontrolle von Krankheiten (englisch)
âą Q&A: Coronavirus disease (COVID-19) Weltgesundheitsorganisation (englisch)
âą COVID-19 CoV Genetics. Auf: covidcg.org; zuletzt abgerufen am 1. Juli 2024.
COVID-19-Therapie
âą RKI: COVID-19: Therapiehinweise und Empfehlungen. Auf: rki.de Stand vom 18. Februar 2025.
âą S3-Leitlinie Empfehlungen zur Therapie von Patienten mit COVID-19 â Living Guideline der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin, Deutschen InterdisziplinĂ€re Vereinigung fĂŒr Intensiv- und Notfallmedizin, Deutschen Gesellschaft fĂŒr Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Infektiologie. In: AWMF online (Stand 02/2025)
âą IDSA Guidelines on the Treatment and Management of Patients with COVID-19. Richtlinien der Infectious Diseases Society of America (englisch), Stand: 14. Oktober 2025.
Einzelnachweise
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cite-note-122122. â BMAS - Berufskrankheit Nr. 3101: âInfektionskrankheiten, wenn der Versicherte im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium tĂ€tig oder durch eine andere TĂ€tigkeit der Infektionsgefahr in Ă€hnlichem MaĂe besonders ausgesetzt warâ. Bundesministerium fĂŒr Arbeit und Soziales, 25. April 2025, abgerufen am 19. November 2025.